Die Plains-Indianer – Sioux, Cheyenne, Comanche, Blackfoot und viele andere – prägten das Bild, das die Welt von den „Indianern" hat. Ihre Kultur der berittenen Bisonjäger, mit Tipis, Federschmuck und Kriegerbünden, entstand erst durch das Pferd, das im 17. Jahrhundert von den Spaniern nach Nordamerika kam.
Doch die Zeit der freien Prärie-Nomaden währte nur etwa 150 Jahre. Die Indianerkriege des 19. Jahrhunderts, der Untergang der Bisonherden und die Zwangsumsiedlung in Reservate beendeten diese Lebensweise – aber nicht den Stolz und die Kultur dieser Völker.
