Waldland-Indianer

Die Völker der östlichen Wälder

Traditionelles Langhaus
Traditionelle Behausung der Waldland-Indianer

Die Waldland-Indianer des Nordostens – Irokesen, Algonkin, Huronen und viele andere – lebten in den dichten Wäldern zwischen Atlantik und den Großen Seen. Sie entwickelten komplexe politische Systeme, betrieben Ackerbau und Jagd und wurden durch den europäischen Pelzhandel in die Weltgeschichte hineingezogen.

Besonders der Irokesenbund, die „Haudenosaunee" oder Sechs Nationen, beeindruckte die europäischen Kolonisten mit seiner demokratischen Verfassung – einer Konföderation, die als Vorbild für die amerikanische Verfassung gilt.

Artikel in dieser Sektion

Der Irokesenbund

Die Sechs Nationen und ihre demokratische Verfassung – ein Vorbild für Amerika.

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Der Pelzhandel

Biberpelze und der Kampf um Nordamerika – wie der Handel die Geschichte veränderte.

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Die Vertreibung der Cherokee und anderer Stämme aus dem Südosten.

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Hinweis zur Verwendung des Begriffs „Indianer"

Diese Website verwendet den Begriff „Indianer" als im deutschen Sprachraum etablierte Bezeichnung für die indigenen Völker Nordamerikas. Im Gegensatz zum Englischen oder Spanischen hat dieser Begriff im Deutschen keine abwertende Konnotation. Heute sind Bezeichnungen wie „Native Americans", „First Nations" oder „Indigene Völker" gebräuchlicher. Wir respektieren die Selbstbezeichnungen der einzelnen Nationen.